Präzise Kurventechnik beginnt mit den Händen – Die richtige Lenkhaltung im Kartsport

Im Kartsport entscheidet oft die sauberere Linie über Sieg oder Niederlage. Doch bevor es überhaupt um Rundenzeiten geht, ist ein ganz grundlegender Aspekt entscheidend: die richtige Lenkhaltung. Denn nur wer das Lenkrad korrekt führt, kann ein Kart präzise und kontrolliert durch die Kurven bewegen.

Die optimale Griffposition liegt bei 3 Uhr und 9 Uhr – beide Hände am Lenkrad, locker aber bestimmt. Keine verkrampften Finger, kein Ziehen. Stattdessen: schieben statt reißen!

Was heißt das konkret?


In einer Linkskurve übernimmt die rechte Hand die Lenkbewegung durch leichtes Schieben. Die linke Hand bleibt dabei entspannt und führt nur passiv mit. In der Rechtskurve ist es genau umgekehrt – jetzt schiebt die linke Hand, während die rechte locker mitläuft.

Die Rolle der inneren Hand in der Kurve

Die Hand auf der Kurveninnenseite wird dabei oft unterschätzt. Sie ist keineswegs unnütz – im Gegenteil: Sie bleibt locker am Lenkrad und ist jederzeit bereit, blitzschnell einzugreifen, sollte sich das Kart plötzlich unruhig verhalten oder ein unvorhersehbares Fahrmanöver notwendig werden. Bei einem Rutscher, einem Kontakt oder bei plötzlichen Richtungswechseln reagiert die innere Hand in Sekundenbruchteilen – und sorgt so für Kontrolle und Sicherheit.

Diese Haltung reduziert nicht nur die körperliche Belastung, sondern verbessert auch die Fahrzeugkontrolle und die Reaktionsschnelligkeit – ein entscheidender Vorteil, wenn es auf der Strecke eng wird.

Damit diese Bewegungsabläufe in Fleisch und Blut übergehen, bieten wir gezielte Übungen und Praxistrainings an. Wer das Lenken richtig lernt, legt den Grundstein für jede weitere fahrerische Entwicklung.

Denn: Präzises Fahren beginnt immer mit den Basics – und die beginnen bei deinen Händen.

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