Das bin ich

Meine Geschichte beginnt auf der Kartbahn.

Ich bin Andreas Gränz.

Meine Verbindung zum Motorsport begann bereits als Grundschulkind. Während andere Kinder Fußball gespielt haben, hat es mich auf die Kartbahn gezogen. Mich faszinierten die Karts, die Technik und natürlich das Fahren.

Schon damals haben wir angefangen, eigene Karts zu bauen. Mit den Möglichkeiten, die wir hatten, wurde ausprobiert, geschraubt, verändert und gefahren.

Damals war das einfach meine Leidenschaft. Wohin mich das einmal führen würde, konnte ich zu dieser Zeit natürlich noch nicht wissen.

Vom selbstgebauten Kart in den internationalen Motorsport

Seit meinen ersten Runden im Kart sind viele Jahre vergangen. In dieser Zeit habe ich den Motorsport aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt.

Als Fahrer, Mechaniker, Trainer, Coach und Scout.

Eine besondere Station war meine Arbeit als Mechaniker für die Deutsche Kart-Nationalmannschaft. Dort konnte ich Motorsport auf internationaler Ebene erleben und einen tiefen Einblick in den professionellen Rennsport bekommen.

Die Arbeit hinter den Kulissen hat mir dabei genauso viel gezeigt wie das Geschehen auf der Rennstrecke. Technik, Vorbereitung, Organisation und Teamarbeit müssen zusammenspielen. Oft sind es die kleinen Dinge, die am Ende einen Unterschied machen.

Motorsport ist nicht immer geradeaus

In all den Jahren habe ich viele unterschiedliche Seiten des Motorsports erlebt.

Erfolge und Niederlagen. Gute Entscheidungen und falsche Entscheidungen. Fahrer, die ihren Weg gemacht haben, und andere, deren Weg irgendwann eine andere Richtung genommen hat.

Auch meine eigene Familie war eng mit dem Motorsport verbunden.

Ich habe meinen Sohn von seinen ersten Schritten im Kart bis zu Europa- und Weltmeisterschaften begleitet. Über viele Jahre haben wir gemeinsam sehr viel Zeit an Rennstrecken verbracht.

Wir haben Rennen gewonnen, Rennen verloren, gefeiert, diskutiert, analysiert und immer wieder weitergemacht.

Seine aktive Motorsportkarriere hat er inzwischen beendet.

Trotzdem ist diese gemeinsame Zeit ein wichtiger Teil meiner Geschichte. Ich habe dabei nicht nur viele Rennen und Meisterschaften erlebt, sondern auch die Entwicklung eines jungen Fahrers über viele Jahre aus nächster Nähe kennengelernt.

Was die Jahre verändert haben

Seit meinen ersten Erfahrungen im Kart hat sich im Motorsport enorm viel verändert.

Die Fahrzeuge sind technisch anspruchsvoller geworden, Daten spielen heute eine ganz andere Rolle und die Möglichkeiten der Vorbereitung sind mit denen meiner Anfangszeit kaum zu vergleichen.

Was sich nicht verändert hat, ist meine Begeisterung für den Motorsport.

Ich interessiere mich nach wie vor für die Technik, das Fahren und für die vielen Dinge, die hinter einem erfolgreichen Rennwochenende stehen.

Ich schaue genau hin, stelle Fragen und versuche zu verstehen, warum etwas funktioniert – oder warum eben nicht.

Vom selbstgebauten Kart als Grundschulkind über meine Arbeit als Mechaniker für die Deutsche Nationalmannschaft bis zu den vielen Jahren an Rennstrecken in Deutschland und Europa:

Der Motorsport hat einen großen Teil meines Lebens geprägt.

Und wenn ich heute auf diesen Weg zurückblicke, waren es vor allem die vielen unterschiedlichen Erfahrungen, Menschen und Stationen, die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin.